Um die Welt zu beschreiben, benötigen wir Wörter. Doch was ist, wenn uns gerade das passende Wort nicht einfällt? Diese Situation kennen wir bestimmt alle. Man denkt an etwas, aber findet das passende Wort nicht. Und dann fängt man an, zu beschreiben und zu erklären, bis die andere Person weiß, wovon man spricht. Haben wir jetzt die passende Benennung oder den passenden Begriff gesucht?
Im Alltag macht das wahrscheinlich keinen Unterschied. Da werden die beiden Wörter meist synonym verwendet. Doch bei der Terminologiearbeit darf man sie auf keinen Fall verwechseln. Dort haben sie unterschiedliche Bedeutungen. Doch worin unterscheiden sich die beiden Wörter Begriff und Benennung?
Inhaltsverzeichnis
Kann man eins einfügen?
1 Was ist der Unterschied zwischen einem Begriff und einer Benennung?
In der Terminologielehre wird zwischen Begriff und Benennung unterschieden. Unter Begriff, auch Konzept genannt, wird die Bedeutung verstanden, die das Wort trägt. Mit Benennung, auch Term genannt, wird das Wort an sich, genauer gesagt, die Buchstabenfolge bezeichnet. Die Benennung ist hierbei eine Bezeichnung auf der sprachlichen Ebene, auch sprachliche Bezeichnung genannt. Es gibt verschiedene Arten von Bezeichnungen. Zu den Bezeichnungen gehören beispielsweise Symbole, Wörter und Piktogramme. Sie alle haben gemeinsam, dass sie etwas abbilden oder für etwas stehen. Sie stehen alle repräsentativ für den Begriff dahinter.
Anhand des semiotischen Dreiecks lässt sich der Zusammenhang zwischen Begriff und Benennung genauer betrachten. Das semiotische Dreieck nimmt hierbei auch noch Bezug zum Gegenstand, der die Dinge der realen Welt umfasst.
1.1 Was ist das semiotische Dreieck?
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Das semiotische Dreieck stellt den Bezug vom Gegenstand zur Benennung dar. Es zeigt, dass sich die Benennung nicht auf einen einzelnen Gegenstand bezieht, sondern auf einen Begriff. Der Begriff verbindet somit den Gegenstand mit der Benennung.
1.1.1 Bestandteile des semiotischen Dreiecks
1.1.1.1 Was ist ein Gegenstand?
Gegenstände sind Ausschnitte aus der wahrnehmbaren und vorstellbaren Welt. Sie können materieller oder immaterieller Art sein. Prozesse, Vorgänge und Phantasiegebilde werden somit unter Gegenständen verstanden genauso wie Geschehnisse und Sachverhalte.
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